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Das Herz Jesu – Wie Gott dich ansieht?


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Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Wir entschuldigen uns für etwaige Fehler. Sollten Sie Fehler finden, teilen Sie uns diese bitte im Kommentarbereich unten mit.

Jesus kam nicht auf diese Welt, um zu herrschen, sondern um den Hilflosen beizustehen und die Verlorenen zu erlösen. Er kam nicht, um zu strafen, sondern um zu vergeben. Es war Jesu letzter Augenblick am Kreuz. Er wurde zusammen mit zwei Dieben ans Kreuz genagelt. Seine Kräfte schwanden. Die ganze Nacht zuvor war er gefoltert worden. Am nächsten Morgen bestrafte ihn Pilatus mit 40 Peitschenhieben. Dann musste er das Kreuz nach Golgatha tragen. Dort wurde er ans Kreuz genagelt. Er ertrug die qualvollen drei Stunden des Kampfes am Kreuz. Als er im Sterben lag, bat ihn einer der Diebe, die mit ihm am Kreuz hingen, um einen Gefallen.

Der Dieb hatte sein ganzes Leben als Rebell verbracht. Nichts Gutes war in ihm. Er ergötzte sich am Leid anderer. Nun hing er am Kreuz und rang nach jedem Atemzug. Der Dieb wusste, dass er dem Tod nicht entfliehen konnte. Doch er erkannte, dass der Mann neben ihm am Kreuz etwas Besonderes war. Innerhalb weniger Minuten begriff er, was die Welt (viele Israeliten) jahrelang nicht verstanden hatte. Der Dieb erkannte, dass der Mann neben ihm Gott in Menschengestalt war. Ja, Jesus ist der verheißene Messias. Im Augenblick seines Todes empfing der Dieb die vollständige Offenbarung über Sünde, Vergebung und Hoffnung.

Der Dieb kam zu dem Schluss, dass dies seine letzte Chance war, seine Sünden zu sühnen. Er blickte Jesus an und sagte: „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst.“ Jesus sah ihn an. Der Dieb hatte nichts getan, was Vergebung verdiente. Er hatte andere getötet und sich gegen alle aufgelehnt. Nach römischem Recht verdiente er den Tod für seine Taten.

Die Welt neigt dazu, andere schnell zu verurteilen. Doch Gottes Urteil endet stets mit Vergebung. Er vergisst unsere Fehler schnell, aber unsere guten Taten vergisst er nie.

Jesus blickte den Dieb an und sagte: „Wahrlich, ich sage dir: Heute noch wirst du im Paradies sein.“ Die Welt beurteilt die Würdigkeit ihrer Mitmenschen anhand ihrer Talente und Qualifikationen. Für Gott war der Dieb seine Schöpfung. Seine geliebte Schöpfung. Jesus kannte den Dieb schon, als dieser im Mutterleib geformt wurde. Der Dieb war sein geliebtes Kind. Gott erwartet von den Menschen keine Qualifikation oder Würdigkeit. Wir gelangen in den Himmel aufgrund von Gottes Würdigkeit und Eignung, nicht aufgrund unserer eigenen.

Ähnlich wie der Dieb: Suchst du bei Gott Vergebung? Gott ruft dich, so wie du bist. Er erwartet nichts von dir. Er liebt dich, so wie du bist. Ungeachtet deiner Lage und deiner dunkelsten Vergangenheit liebt Gott dich. Er sorgt für dich. Wärst du bereit, dein Leben Jesus anzuvertrauen?

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