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Gott ist ein Gott der Vielfalt. Alles, was er geschaffen hat, ist vielfältig. Das gilt auch für seine Gaben. Die geistlichen Gaben sind Gaben Gottes. Wir können sie uns weder verdienen noch dafür bezahlen. Gott gibt sie uns, damit wir sie für seine Zwecke und zur Verherrlichung seines Namens einsetzen.
In der folgenden Tabelle versuchen wir, alle in der Bibel aufgeführten Gaben zu erfassen. Sobald wir alle erfasst haben, werden wir die Duplikate entfernen und die einzigartigen Gaben herausarbeiten.
Als nächsten Schritt wollen wir versuchen, die Spenden grob in drei Kategorien einzuteilen: Spenden für die Stiftung, für Jüngerschaft und für Transformation.
- Grundlagen der Mission: Gaben wie Verwaltung, Führung, Großzügigkeit und Glaube sind in jedem Dienst unerlässlich. Ohne sie kann der Dienst nicht bestehen. Wir hören immer wieder von Missionen und Organisationen, die aufgrund schlechter oder nachlässiger Verwaltung gegen staatliche und lokale Gesetze, Steuerfragen und Eigentumsstreitigkeiten verstoßen. Gottes Dienst muss mit weitaus größerer Sorgfalt und Umsicht geführt werden als weltliche Organisationen, da er Gottes Herrlichkeit widerspiegelt. Die Gabe der Verwaltung und Führung ist entscheidend für die Einhaltung von Vorschriften und Bestimmungen. Ein weiterer Aspekt der Grundlage ist unser Glaube. Wir sehen oft Menschen, die eher aus Eifer als aus dem von Gott gegebenen Glauben handeln. Ist Eifer falsch? Nein. Aber er sollte vom Glauben getragen werden. Wenn wir nur aus Eifer handeln, verlassen wir uns auf unsere eigene Kraft und nicht auf Gottes Willen. So viele Pläne werden geschmiedet, Treffen organisiert und Geld ausgegeben – alles nur aus dem Eifer Einzelner.
- Gaben der Jüngerschaft : Die Gaben, die die christliche Jüngerschaft fördern, sei es in einem selbst oder in anderen, werden unter dem Begriff Jüngerschaft zusammengefasst. Unsere Worte der Weisheit, Erkenntnis, Lehre, Hilfe usw. tragen direkt oder indirekt dazu bei, jemanden in der Gemeinde, in Kleingruppen oder im Berufsleben zu formen und zu begleiten.
- Die Gaben der Verwandlung : In der Apostelgeschichte werden die Apostel mit den Gaben der Verwandlung ausgestattet. Sie hatten die Macht, Kranke zu heilen, Wunder zu vollbringen und als Evangelisten zu wirken. Die Kombination dieser Gaben trug im 1. Jahrhundert maßgeblich zur Verbreitung des Evangeliums bei. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Geschichte von Paulus auf Malta (Apg 28,3-10). Eine Giftschlange biss ihn in die Hand, und die Dorfbewohner sahen es. Sie hielten ihn für einen Mörder und erwarteten seinen sofortigen Tod. Als ihm jedoch nichts geschah, änderten sie ihre Meinung und erkannten, dass sie Zeugen eines Wunders geworden waren. Das ganze Dorf hieß sie willkommen, und dies öffnete die Tür für das Evangelium.
Während wir uns mit den Gaben beschäftigen, sollten wir uns folgende Fakten aus der Bibel in Erinnerung rufen.
- Der Mensch wird an seinen Früchten (Lukas 6,43–45; Matthäus 7,16–20) und nicht an seinen Gaben (Matthäus 7,21–23) erkannt. Daher dienen die Gaben in erster Linie der Verherrlichung des Reiches Gottes und sollten mit größter Sorgfalt in seinem Dienst eingesetzt werden.
- Es kommt nicht darauf an, wie viele Gaben wir haben oder verschenkt haben, sondern darauf, wie wir sie einsetzen (Matthäus 25,14-30).


