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Lieber Freund, wir alle werden im Laufe unseres kurzen Lebens auf der Erde mit Problemen konfrontiert. Ob reich oder arm, gebildet oder ungebildet, jung oder alt – das spielt keine Rolle. Jeder von uns durchlebt schwierige Zeiten. In diesen Momenten brauchen wir jemanden, dem wir unser Herz ausschütten können. Gibt es einen Ort, dem wir vertrauen und an dem wir uns anvertrauen können? Gibt es einen Ort, an dem wir so angenommen werden, wie wir sind, und der uns Trost spendet?
David wurde mit Ende seiner Teenagerjahre zum König gesalbt. Die prophetische Botschaft kam vom Propheten Samuel. Er war kein gewöhnlicher Prophet. Samuel hatte von klein auf eine enge Beziehung zu Gott. Das Versprechen der Königswürde ist wahr, die Prophezeiung authentisch. Gott selbst erwählte David. Dennoch musste David sich in Höhlen verstecken, Mordanschlägen nur knapp entkommen, in den Wald fliehen und sich wie ein Wahnsinniger benehmen, um über zehn Jahre lang sein Leben zu retten, bevor sich Samuels Prophezeiung erfüllte. Diese zehn Jahre waren Davids schwerste Zeit. Seine gesamte glorreiche Jugend verbrachte er im Kampf ums Überleben.
Das Interessante war, wie David diesen Jahren der Hoffnungslosigkeit entkam. Wir können aus Davids Leben lernen, wenn wir schwere Zeiten durchmachen. David wusste, wie er Gott sein Herz ausschütten konnte. Einige seiner innigen Gebete sind noch heute in der Bibel zu finden. Viele seiner Psalmen schrieb David in dieser schweren und beschwerlichen Zeit. Er nutzte sie, um Gott sein Herz auszuschütten und ihn um ständigen Beistand zu bitten. Er behielt seine hoffnungslosen Gedanken nie für sich, sondern übergab sie Gott. Er schöpfte immer wieder Hoffnung aus dem Gott der Hoffnung.
Wie wir mit schwierigen Situationen umgehen, sie bewältigen und sie überwinden, ist entscheidend für uns. Wir wollen nicht mit schwerer Last aus der Vergangenheit hervorgehen. Viele Jahre später blickte David auf sein Leben zurück und schrieb: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten. Er erlöst dein Leben vom Verderben und krönt dich mit Gnade und Barmherzigkeit.“
Ja, mein Freund. Gott weiß, wie er uns aus der Grube erretten und unsere Krankheiten heilen kann. Er ist jetzt bei uns. Er steht direkt neben dir. Er wird dich herausführen, wie er es mit David tat.
Wie können wir unser Herz in die Gegenwart Gottes bringen?
Wir sind vielleicht keine begabten Musiker oder Dichter wie David. Aber wir alle können unser Herz durch intensive Gebete ausdrücken. David betete: „Warum, Herr, stehst du so fern? Warum verbirgst du dich in Zeiten der Not?“ Auch wir haben vielleicht das Gefühl, Gott sei in unserem Leben fern, ganz ähnlich wie David in schwierigen Zeiten. Seien wir ehrlich und offen und sprechen wir aus, was wir im Herzen fühlen.
Ein anderes Mal, als eine Gruppe von Leuten David betrog und seinen Aufenthaltsort verriet, um ihn gefangen zu nehmen, betete er zu Gott um Hilfe: „Komm mit großer Macht, o Gott, und rette mich! Beschütze mich mit deiner Macht! Erhöre mein Gebet, o Gott! Nimm mein Flehen wahr!“
Lasst uns lernen, Jesus unser Herz auszuschütten und seine Hilfe zu suchen. David lebte und starb vor dreitausend Jahren. Doch seine Geschichte schenkt uns neue Hoffnung. Gott verhieß David die Königswürde. Nach zehn Jahren des Wartens wurde er tatsächlich König. Derselbe Gott verhieß uns die Ewigkeit im Himmel mit ihm. Die Bibel sagt: „…ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, königliche Priester, ein heiliges Volk, Gottes Eigentum. Darum sollt ihr die Güte Gottes bezeugen, denn er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen.“ Jesus wird seine Prophezeiung über unser Leben erfüllen. Diese Prophezeiung ist authentisch. Sie stammt von Gott selbst, nicht durch einen anderen Propheten, und erreicht jeden von uns, der dies liest. Der Weg zur Erfüllung dieser Verheißung wird nicht leicht sein. Aber Jesus wird uns begleiten und uns auf diesem Weg helfen. Wir werden es schaffen und ihm von Angesicht zu Angesicht begegnen.
Lasst uns niederknien und zu Jesus beten. Lasst uns ihm unser Herz ausschütten. Wer außer unserem himmlischen Vater könnte unsere Ängste und Sorgen mit so viel Anteilnahme hören? Er trug unsere Krankheit und unseren Kummer. Er starb am Kreuz, um uns unsere Vergangenheit zu vergeben. Wir beten mit euch.
Lieber Jesus, wir kommen zu dir. Wo wir sind, spielt keine Rolle. Wir vereinen uns in deinem Namen und möchten dir unser Herz ausschütten. Komm in unser Leben. Sei uns nahe. Vergib uns unsere Vergangenheit. Erneuere uns. Wasche uns mit deinem kostbaren Blut. Verbirg dein Angesicht nicht vor uns. Wir wissen, dass du unsere Gebete hörst. Wir sind nicht allein. Hilf uns, an deinem Versprechen festzuhalten. Lass unsere Herzen dein Versprechen und deinen Ruf stets im Herzen bewahren. Berühre unsere Herzen. Nimm allen Schmerz von uns. Erfülle uns mit deinem himmlischen Frieden. Führe uns und tröste unsere Herzen. Nimm alle Krankheit und allen Kummer von uns. Wir glauben an dich und setzen all unsere Hoffnung auf dich. Im mächtigen Namen Jesu beten wir. Amen.
Jesus weiß, wie er uns durchs Leben führen kann. Er wird uns beistehen. Jesus selbst hat menschliche Schwäche, Versuchung und Schmerz erfahren. Er versteht unsere Lage. Er betet für uns und mit uns.
Wir beten für dich. Jesus wird dir gewiss Frieden und Freude schenken und dich von all deinen Problemen befreien. Möge Gott dich segnen und dich zu einem Segen für viele machen.
Wie erhält man Antworten auf unerhörte Gebete?