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Kirche in Smyrna


4,7

          

                        

Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Wir entschuldigen uns für etwaige Fehler. Sollten Sie Fehler finden, teilen Sie uns diese bitte im Kommentarbereich unten mit.

Wenn man auf der Insel Patmos steht und nach Nordosten blickt, erscheinen im Uhrzeigersinn die sieben Städte der heutigen Türkei, beginnend mit Ephesus. Dort befinden sich die sieben in der Offenbarung erwähnten Gemeinden. Smyrna ist die zweite Stadt nach Ephesus. Diese Stadt wurde im 4. Jahrhundert von Alexander dem Großen gegründet und zeigte große Treue zum Römischen Reich und dessen Kaiserkult. Dank ihres Hafens und ihrer guten Verkehrsverbindungen war sie für ihren Handel bekannt. Die Stadt heißt heute Izmir und existiert noch immer in der heutigen Türkei.

Die sieben Städte und ihre aktuellen Namen sind auf der untenstehenden Karte markiert.

7 Churches - 1

Die Juden genossen unter dem Römischen Reich Immunität gegenüber der römischen Kaiserverehrung, da sie an Jehova, den einen Gott, glaubten. Doch sie sorgten dafür, dass auch die Christen von dieser Immunität ausgeschlossen wurden. Da die Stadt Smyrna ihre Loyalität gegenüber dem römischen Kaiser beweisen wollte, führte dies zu schwerer Verfolgung der Christen, die ebenfalls an den dreieinigen Gott glaubten.

Die Gemeinde wurde von unserem Herrn für ihre Haltung gelobt, mit der sie trotz ihrer Not, Armut und des Widerstands der einheimischen Juden für Christus einstand (Offb 2,9). Der Herr warnt sie deutlich vor zukünftiger Verfolgung und erwartet von ihr, dass sie ihren treuen Weg bis zum Tod fortsetzt.

Es gibt eindeutige Beweise für die verstärkte Verfolgung in Smyrna, da dort Kirchenführer wie Polykarp lebendig verbrannt wurden, weil sie sich weigerten, dem römischen Kaiserkult zu huldigen. Auch heute noch gibt es viele Länder, in denen die Situation ähnlich ist wie in Smyrna. Die Menschen dieser Länder halten trotz aller Verfolgung an ihrem Glauben fest. Die Menschen in den freien Ländern werden gebeten, für sie zu beten, damit sie in dieser Zeit der Verfolgung ihren Glauben bewahren.

Jemand sagte, das christliche Leben sei eine Mischung aus Kreuzen und Rosen. Es gibt keine Möglichkeit, nur die Rosen zu pflücken und die Kreuze anderen zu überlassen. Doch es gibt die Verheißung, dass Christus uns in Zeiten der Rosen wie auch in Zeiten des Kreuzes begleiten wird. Er nahm zuerst das Kreuz auf sich und litt, bevor er uns einlud, an der großen Berufung teilzuhaben und die Krone des Sieges zu empfangen.

Wenn Sie ein Gebetsanliegen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir beten gern für Sie. Gott segne Sie.

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