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Römer 5: Wie konnte Jesus die gesamte Menschheit erlösen?


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Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Wir entschuldigen uns für etwaige Fehler. Sollten Sie Fehler finden, teilen Sie uns diese bitte im Kommentarbereich unten mit.

Vor einigen Jahren wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte vermuteten Hirntumor. Doch keine der Untersuchungen brachte ein eindeutiges Ergebnis. Schließlich entschied sich der Arzt, eine Hirnprobe zu entnehmen, um die Diagnose zu sichern. Nach vielen Tests kam der endgültige Befund. Der Arzt bestätigte, dass ich keinen Krebs habe, sondern etwas anderes, das mit Medikamenten behandelt werden kann. Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, verstand ich die wahre Bedeutung des Wortes „Gnade“. Ich hatte die Segnungen, die Jesus mir geschenkt hatte, nicht ausreichend gewürdigt und mir nie die Zeit genommen, zurückzublicken und ihm für alles zu danken, was er getan hatte. Als der kritische Moment kam und der Arzt sagte, dass ich mich dem möglichen Ende meines Lebens nähere, blickte ich zurück und analysierte, was ich im Leben verpasst hatte.

Paulus fasst die unverdiente Gnade zusammen, die Jesus uns erwiesen hat. Der Gott des Himmels, der heiligste Gott, hat beschlossen, uns über alles zu lieben, und er hat Jesus, seinen einzigen Sohn, als Opfer für unsere Sünden gemacht. Wir waren Gott gegenüber illoyal und haben alles getan, was gegen seinen Willen war. Doch Gott liebte uns dennoch und sandte seinen einzigen Sohn Jesus, um für uns zu sterben. Ist das nicht eine unverdiente Gnade, die wir nicht verdient haben? Welch ein gnädiger Gott, dem wir dienen! Fürst des Friedens und der

…genau zur rechten Zeit, als wir noch machtlos waren, starb Christus für die Gottlosen. Nur sehr selten stirbt jemand für einen Gerechten; für einen Guten hingegen würde vielleicht jemand sein Leben wagen. Gott aber beweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. (V. 6–8 NLT)

Gott schenkte uns durch Jesus Christus Hoffnung. Er gab einem scheinbar sinnlosen Leben neuen Sinn. Die Hoffnung, die wir durch Jesus Christus empfangen haben, hilft uns, die Höhen und Tiefen des Lebens zu meistern. Jesus formt unseren Charakter für das Leben nach dem Tod.

Wir rühmen uns aber auch unserer Leiden, weil wir wissen, dass Leiden Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung. Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden. V. 3,4 (NLT)

Wie konnte Jesus durch sein Opfer die gesamte Menschheit erlösen?

Das ist auch heute noch eine viel diskutierte Frage. Wie können der Tod und das Opfer Jesu am Kreuz die gesamte Menschheit erlösen? Wie kann der Tod eines einzigen Menschen Vergebung für alle Menschen bringen, die vor Jesu Geburt lebten und die nach seiner Kreuzigung geboren wurden?

Paulus klärt diese Frage. Die Sünde kam durch den ersten Menschen Adam in die Menschheit. Sie wurde von allen Nachkommen Adams geerbt. Jeder, der von Adam und seinen Söhnen und Töchtern abstammte, erbte die Natur der Sünde. Wer sündigte, erbte den ewigen Tod, das heißt, ewig in der Hölle fern von der Gegenwart Gottes zu leben.

Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und so kam der Tod zu allen Menschen, weil alle gesündigt hatten. (V. 12)

Durch den Ungehorsam eines einzigen Menschen gegen Gott erbte die Menschheit die Sünde und ihre Folgen. Um uns alle von den Folgen der Sünde zu erlösen, starb Jesus ein für alle Mal am Kreuz und bot jedem, der an ihn glaubt, die Vergebung der Sünden an. Jeder, der von Adam abstammt, erbte die Sünde, doch wenn wir glauben und Kinder Jesu werden, erben wir die Vergebung der Sünden. Das ewige Leben für jeden, der bereit ist zu glauben. Die Folge der Sünde ist der ewige Tod. Jesus bot uns die Vergebung unserer Sünden an und öffnete uns die Tür zu einem neuen Leben.

Denn wenn durch die Sünde des einen Menschen so viele umgekommen sind, wie viel mehr ist dann die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus kam, so viel größer geworden!

Denn wie durch eine einzige Übertretung die Verdammnis über alle Menschen kam, so kam auch durch eine einzige gerechte Tat die Rechtfertigung und das Leben für alle Menschen. (V. 15, 18)

Lieber Freund, wir tragen noch immer die Natur Adams in uns. Unser Verstand und unser Körper ringen mit unserer angeborenen Neigung zur Sünde und zum Ungehorsam gegenüber Gott. Doch Jesu Tod am Kreuz schenkt Hoffnung für jeden, der darum kämpft, seine menschliche Natur abzulegen. Gott möchte uns zu seinen Kindern machen. Er möchte uns helfen, die menschliche Natur zu überwinden. Wir sind Jesus für immer dankbar für die unverdiente Gnade, die er jedem von uns erwiesen hat. Wollen wir uns vereinen und Jesus dafür danken?

Lieber Jesus, mein Herz ist voller Dankbarkeit, wenn ich darüber nachdenke, was du für meine vergangenen Fehler getan hast. Wie kann ich dir nur genug danken für alles, was du für mich getan hast? Du hast mich so sehr geliebt. Du hast dein Leben für mich hingegeben und alles vor Gott in Ordnung gebracht. Jesus, hilf mir, all das Gute, das du für mich getan hast, nicht zu vergessen. Ich bete im Namen Jesu. Amen.

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