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Wie Jesus Nikodemus das Evangelium verkündete (Johannes 3) – Was bedeutet Wiedergeburt?


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In Johannes Kapitel 3 begegnet Nikodemus der Erfahrung der Wiedergeburt. Wir wissen nicht genau, wie viel Nikodemus von Jesu Worten verstand. Doch wir können heute noch viel über die Erfahrung der Wiedergeburt lernen. Jesus Christus in der Nacht. Jesus lehrt Nikodemus auf wunderbare Weise über die

Nikodemus war kein gewöhnlicher Bürger. Er gehörte dem jüdischen Rat an. Dieser Rat bestand aus 71 Mitgliedern, darunter dem Hohepriester. Er setzte sich aus Sadduzäern und Pharisäern zusammen. Zur Zeit Jesu hatte der Rat die Befugnis, die meisten Fälle nach jüdischem Recht zu beurteilen und zu bestrafen. Die Verhängung der Todesstrafe lag jedoch in der Hand des römischen Präfekten. Dieser ernannte auch den Hohepriester. Der Machtkampf zwischen den römischen Präfekten und dem Rat war zur Zeit Jesu stets ein Brennpunkt.

Um auf Nikodemus zurückzukommen: Die Bibel gibt einige Hintergrundinformationen zu seinem Leben. Sein Name erscheint in drei verschiedenen Zusammenhängen, alle drei Male im Johannesevangelium. Nikodemus war ein einflussreicher Mann, da er dem Rat angehörte. Er war auch wohlhabend, wie die Tatsache beweist, dass er bei der Grablegung Jesu Christi 75 Pfund Myrrhe und Aloe mitbrachte. Er war persönlich daran beteiligt, Jesu Leichnam gemäß jüdischem Brauch in dünnes Leinen zu hüllen. Aufgrund seiner Stellung, seines Einflusses und seines Reichtums könnte Nikodemus deutlich älter als Jesus gewesen sein.

Nikodemus, ein reicher, mächtiger und einflussreicher Pharisäer, kam eines Nachts zu Jesus. Aufgrund seiner Beobachtungen war er bereits zu dem Schluss gekommen, dass Jesus von Gott gesandt war. Zum ersten Mal verwendete Jesus im Gespräch mit ihm den Begriff „Wiedergeburt“. Nikodemus fragte sich, was die körperliche Bedeutung dieses Wortes sei. Seine erste Frage war: Wie kann jemand wiedergeboren werden, indem er, nachdem er erwachsen ist, ein zweites Mal in den Mutterleib zurückkehrt?

Jesus sprach von der Wiedergeburt durch Wasser und Geist. Wasser ist im Judentum ein wichtiges Element der Reinigung. Wir können den Wind hören und spüren, aber nicht sehen. Ähnlich verhält es sich mit der Wiedergeburt, die wir durch den Heiligen Geist erfahren: Sie ist für uns und andere spürbar, aber nicht sichtbar, da sich unsere physische Gestalt nicht verändert. Die Reinigung unseres Herzens und die Verwandlung unseres Lebens durch den Heiligen Geist schenken uns die Erfahrung der Wiedergeburt. Jesus definiert den Zustand der Wiedergeburt klar. Wiedergeburt bedeutet nicht, ein Sündenbekenntnis zu sprechen. Sie umfasst vielmehr einen Prozess der Herzensreinigung und der Verwandlung durch den Heiligen Geist. Wichtig ist: Wiedergeburt ist ein spiritueller Prozess, der sich nicht logisch erklären lässt.

Nikodemus, der in den Gesetzen bewandert war und möglicherweise den gesamten Pentateuch auswendig kannte, konnte Jesu Erklärungen weder verstehen noch glauben. Das war nicht weiter verwunderlich, wenn man den Kontext und die Zeit des 1. Jahrhunderts betrachtet, denn Jesus führte den Begriff der Wiedergeburt zum ersten Mal im Gespräch mit Nikodemus ein.

Jesus erklärt anschließend, wie sein Leben auf Erden enden wird. Er zieht einen interessanten Vergleich zwischen seiner Himmelfahrt und der von Mose in der Wüste, der die eherne Schlange hochhob. Wer die eherne Schlange ansah, wurde von ihrem Schlangenbiss geheilt, und ebenso wird jeder, der an Jesus glaubt und ihn sucht, gerettet werden. Dieser Vergleich wäre Nikodemus viel einleuchtender gewesen, da er Teil des Pentateuchs (Num 21,9) ist und ihm daher sehr vertraut sein dürfte.

Jesus fasst die Diskussion in Johannes 3,16 zusammen.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Diejenigen, die über Vergebung schreiben, möchten verstehen, wie man um Vergebung bittet. Sie lesen unsere Beiträge über Vergebung und glauben an ihn, dass sie niemals verurteilt werden. Sind Sie bereit, Jesus heute zu glauben? Er möchte Ihnen all Ihre vergangenen Fehler vergeben.

Wenn Sie ein Gebetsanliegen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir beten gern für Sie. Gott segne Sie.

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