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In der östlichen Welt legen Eltern großen Wert darauf, ihren Kindern das Beste zu vererben. Sie beginnen schon früh, für die Hochzeit, Ausbildung usw. ihrer Kinder zu sparen. Als Kinder unserer Eltern erben wir Gutes wie Schlechtes. Wir erben die Gene und die DNA unserer Eltern. Unsere körperlichen Stärken und Schwächen stammen direkt von ihren Genen. Es gibt viele genetische Erkrankungen, für die es keine Heilung gibt und denen wir uns nicht entziehen können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir vieles von unseren Vorfahren erben, ob wir es wollen oder nicht.
Eine wichtige Frage für Christen ist: Können meine Kinder meinen Glauben erben? Obwohl diese Frage nicht offen ausgesprochen wird, gehen die meisten von uns aufgrund ihrer Beziehung zu Gott von einer positiven Antwort aus.
Die Bibel gibt Eltern verschiedene Anweisungen, was sie ihren Kindern beibringen sollen. Als Eltern sollten wir unseren Kindern Folgendes beibringen:
- Bedeutung der einzelnen Zeremonien und warum sie gefeiert werden (Exodus 12:26)?
- Wie Gott uns in unserem Leben hindurchgeführt hat und welche großen Dinge er in unserem persönlichen, beruflichen und geistlichen Leben getan hat (Exodus 10:2)?
- Wie man den Herrn fürchtet und warum das so wichtig ist (Deuteronomium 6,2).
- Sprecht über Gott und seinen herrlichen Schutz, wann immer ihr Zeit mit der Familie verbringt (Deuteronomium 11,19).
Es ist die Verantwortung der Eltern, ihren Kindern den christlichen Glauben zu vermitteln. Diese Aufgabe können wir nicht delegieren. Doch die Frage bleibt unbeantwortet: Können sie den Glauben erben?
Manche der größten Männer der Bibel hatten schwierige Kinder. Die Kinder Elis und Samuels waren ihren Eltern und Gott gegenüber ungehorsam. Daher ist es keine Garantie, dass unsere Kinder automatisch unseren Glauben erben werden. Jedes Elternteil muss sich ernsthaft bemühen, seine Kinder anzuleiten, mit ihnen zu beten und ihnen Gott näherzubringen. Letztendlich liegt es aber an unseren Kindern selbst, sich für Gott zu entscheiden.
Jedes Kind beginnt sein Leben mit einem von den Eltern geliehenen Glauben. Es geht in die Kirche, weil die Eltern dorthin gehen. Es lernt, wie man lächelt und sich benimmt, während es heranwächst, indem es sein Herz vor der Wahrheit schützt. Doch irgendwann muss eine Entscheidung getroffen werden: Der geliehene Glaube muss zu einem persönlichen Glauben werden, und diese Wandlung nennen wir Heilserfahrung. Jedes Elternteil sollte für seine Kinder beten, sie anleiten und sie ermutigen, eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen.
„Glaube kann nicht vererbt oder durch die Taufe in eine Kirche erworben werden. Glaube ist eine Angelegenheit zwischen dem Einzelnen und Gott.“ – Martin Luther
Wenn Sie ein Gebetsanliegen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir beten gern für Sie. Gott segne Sie.