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Wenn wir einen Apfelkern pflanzen, wächst er und wird zu einem Apfelbaum. Er trägt Äpfel. Orangen oder Weintrauben trägt er nicht. Der Samen bestimmt die Beschaffenheit des Baumes und seiner Früchte. Je nachdem, was wir säen, ernten wir die Früchte. Säen wir hochwertige Samen, ernten wir gute Früchte, säen wir hingegen Unkraut, ernten wir nichts Brauchbares. Genauso säen wir auch unser Leben mit vielen Dingen – guten und schlechten, heiligen und hässlichen, transparenten und verborgenen. Wir säen sie fortwährend mit jedem Wort, jeder Tat und jedem Gedanken unser ganzes Leben lang. Wir säen jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Die Samen beginnen zu wachsen und werden zu einem Baum. Ob wir es merken oder nicht, die Bäume tragen Früchte, nicht nur eine, nicht nur zwei, sondern viele in unserem Leben. Die Beschaffenheit der Früchte hängt von den Samen ab, die wir säen.
Studien zeigen, dass wir täglich Tausende von Entscheidungen treffen. Manche davon sind intuitiv, andere nicht. Wir entscheiden beispielsweise, ob wir die Treppe nehmen oder den Aufzug, ob wir uns in einem vollen Bus hinsetzen oder jemandem Älteren unseren Platz anbieten. Wir entscheiden, ob wir über jemanden reden, wenn dieser nicht anwesend ist, oder ob wir schweigen. Manche Entscheidungen sind harmlos, andere nicht. Die Entscheidungen und die daraus resultierenden Handlungen beeinflussen unser Leben und das Leben anderer.
Der Mensch erntet, was er sät.
Die Bibel sagt: Lasst euch nicht täuschen! Gott lässt sich nicht verspotten. Was der Mensch sät, das wird er ernten. Gott vergibt uns tatsächlich alle unsere vergangenen Sünden. Daran besteht kein Zweifel. Er schenkt uns Gnade und ist ein barmherziger Gott. Er starb für all unsere Sünden. Er schenkt uns ein neues Herz. Gottes Versprechen des ewigen Lebens bleibt für jeden, der an ihn glaubt, unverändert. Doch wenn jemand ein Verbrechen begeht, muss er sich dem Gesetz stellen, selbst nachdem Gott ihm vergeben hat. Obwohl er durch Gottes Vergebung das ewige Leben empfangen hat, ist er nicht vor der irdischen Strafe für sein Verbrechen gefeit. Wenn jemand ein Verbrechen begeht und sich mit Geld und Macht der irdischen Strafe entzieht, entgeht er zwar der irdischen Strafe, muss aber dennoch Gottes ewige Strafe erleiden.
Gott erhält das Gleichgewicht und die Ordnung aufrecht.
Viele Männer in der Bibel ernteten die Folgen ihrer Taten, selbst nachdem Gott ihnen vergeben hatte. Der Same, den sie gesät hatten, schlug Wurzeln und brachte Frucht. Der große Prophet Mose konnte das verheißene Land wegen seines Ungehorsams nicht betreten. David litt unter den Konsequenzen seiner Sünden, weil er den Samen willentlich, getrieben von Gier und Machtstreben, gesät hatte. Jakob, der seinen Bruder betrogen hatte, wurde selbst von seinem Schwiegervater betrogen.
Lieber Freund, auch wir sind keine Ausnahme. Gott wird auch mit uns abrechnen. Er ist ein gerechter Gott. Wir können unsere offenen und verborgenen Sünden niemals verbergen. Wenn wir glauben, unser sündiges Leben fortsetzen und im letzten Moment um Vergebung bitten zu können, erinnert uns die Bibel eindringlich daran: Gott lässt sich nicht verspotten. Gottes Vergebung gibt uns nicht die Erlaubnis, unsere Sünden willentlich fortzusetzen. Um Gleichgewicht und Ordnung zu wahren, funktioniert die Welt nach einem gemeinsamen Gesetz: Was wir säen, das ernten wir in dieser Welt.
Sünde – die größte Krankheit der Welt
Die größte Krankheit, für die die Wissenschaft noch keine grundlegende Heilung gefunden hat, ist nicht Krebs oder AIDS. Es ist die Sünde. Sie ist die größte Krankheit, weil sie den ewigen Tod verursacht. Gott selbst hat die Lösung für diese größte Krankheit gefunden, indem er seinen eigenen Sohn gab. Das Blut Christi reinigt uns von all unseren Sünden und schenkt uns ewiges Leben. Es gibt uns aber keine Erlaubnis, die Sünde ewig fortzusetzen. Ein Mann, der eine außereheliche Beziehung eingeht, verliert seinen Ruf und wird in der Gesellschaft beschämt.
Wer seine Beziehung verheimlicht, mag weltlicher Schande entgehen, wird aber in der Ewigkeit bestraft werden. Jede Sünde hinterlässt eine Narbe in unserem Körper. Gott heilt die Wunde, doch die Narbe bleibt. Wenige Minuten unzüchtigen Vergnügens außerhalb der Ehe können einem Kind schaden. Die Mutter kann sich dennoch mit Gott versöhnen und seine Vergebung empfangen. Der Apostel Paulus schrieb, dass jeder, der auf sein Fleisch sät, vom Fleisch Verderben ernten wird. Doch der lebenslange Schmerz folgt, während das Kind unter dem Gericht dieser Welt aufwächst. Es mag im Internet heimliche Sünden geben, die harmlos erscheinen. Aber sagt die Bibel nicht, dass wir ernten, was wir säen? Alles, was wir säen, hat direkte Folgen für das, was wir ernten.
Lieber Freund, was machst du heute? Säest du Gutes? Gott möchte dir deine Vergangenheit vergeben und deine Wunden heilen. Es ist nie zu spät, zu Gott zurückzukehren. Möchtest du mit mir beten?
Lieber Gott, ich möchte Gutes säen und Gutes ernten. Herr, vergib mir meine vergangenen Fehler und gib mir die Kraft, sie nicht zu wiederholen. Hilf mir, weise Entscheidungen zu treffen. Lass mich mein Leben mit guten Gedanken, Taten und Worten füllen, damit ich Gutes ernte. Hilf mir, mich auf das Gute zu konzentrieren und das Böse zu meiden. Führe, lehre und warne mich vor den Folgen, wenn ich die falschen Samen säe. Ich bete im Namen Jesu. Amen.
Lieber Freund, wenn du Jesus angenommen hast und wissen möchtest, wie es weitergeht, haben wir hier eine kurze Anleitung für dich. Bitte lies sie dir durch. Gott segne dich und mache dich zu einem Segen für viele.