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Das Herz Jesu – Die beim Ehebruch ertappte Frau (Johannes 8)


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Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Wir entschuldigen uns für etwaige Fehler. Sollten Sie Fehler finden, teilen Sie uns diese bitte im Kommentarbereich unten mit.

Bibellesung: Johannes 8,1-11

Die Bibel gibt Einblicke in Jesu Umgang mit Sünde und Sündern. Er verabscheute die Sünde, liebte aber die Sünder. Er war stets bereit, ihnen zu vergeben. Sein Herz sehnte sich immer nach denen, die ihn am meisten brauchten. Das Wesen Jesu lässt sich am besten daran erkennen, wie er mit den Menschen umging.

Jesus verbrachte einen anstrengenden Tag in Jerusalem während des Laubhüttenfestes. Er musste sich Fragen zu seiner Identität stellen. Nachdem alle nach Hause gegangen waren, zog sich Jesus zum Ölberg zurück, um dort die Nacht im Gebet zu verbringen. Der Ölberg war Jesu Lieblingsort zum Beten. Er wurde dort beim Beten verhaftet. Diesen Berg wählte er auch für seine Himmelfahrt.

Sein Herz sehnte sich stets nach der Begegnung mit Menschen. Früh am Morgen ging er zum Tempelvorhof. Als die Leute ihn sahen, umringten sie ihn. Die Pharisäer nutzten die Gelegenheit, ihn auf die Probe zu stellen. Sie führten eine Frau vor ihn. Sie war beim Ehebruch ertappt worden. Die Pharisäer sahen die Menge. Sie wussten, wie sie die Menge nutzen konnten, um Jesus zu prüfen und ihn in Bedrängnis zu bringen. Das Gesetz des Mose in Deuteronomium 32,13-30 gibt klare Anweisungen, wie mit Frauen umzugehen ist, die beim Ehebruch ertappt wurden. Wenn eine Frau bereits verheiratet oder verlobt ist und mit einem anderen Mann Ehebruch begeht, sollten beide nach jüdischem Gesetz gesteinigt werden. Die Pharisäer führten nur die Frau vor. Das bedeutet, sie ließen den Mann entkommen. Die Pharisäer gaben nicht an, ob die Frau verheiratet oder verlobt war.

Die Situation war ein zweischneidiges Schwert. Hätte Jesus den Pharisäern erlaubt, die Frau zu steinigen, hätte er gegen römisches Recht verstoßen. Nur der römische Präfekt hatte das Recht, ein Todesurteil zu fällen. Pontius Pilatus war zu jener Zeit römischer Präfekt. Aus diesem Grund brachten die Hohepriester Jesus zu Pontius Pilatus, um seine Erlaubnis zur Kreuzigung einzuholen. Hätte Jesus hingegen versucht, die Frau zu befreien, hätten die Pharisäer behauptet, er habe gegen das Gesetz des Mose verstoßen.

Jesus beugte sich hinunter und schrieb weiter mit dem Finger, während die Pharisäer immer wieder nach einem Urteil fragten. Sie waren überzeugt, dass Jesus sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden musste (die Frau steinigen oder sie freilassen). Schließlich hob Jesus den Kopf. Er forderte jeden, der keine Sünde begangen hatte, auf, den ersten Stein zu werfen. In jedem Herzen spürten alle eine tiefe Überzeugung. Diejenigen, die die Frau verurteilen wollten, wurden für ihre eigenen Sünden verurteilt. Schließlich gingen alle weg, nur Jesus nicht.

Jesus ist der Einzige ohne Sünde und somit der Einzige, der die Frau verurteilen könnte. Doch er entschied sich, ihr zu vergeben. Das ist Jesu Wesen. Er verabscheute die Sünde. Aber er liebte die Sünder von ganzem Herzen. Unabhängig davon, wer du bist und was du in der Vergangenheit getan hast, kann Jesus dir vergeben und deine dunkelste Vergangenheit vergessen. Warum glaubst du nicht an ihn, bekennst deine Sünden und bittest ihn jetzt um Vergebung? Er liebt dich.

Wenn Sie ein Gebetsanliegen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir beten gern für Sie. Gott segne Sie.

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